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SUMMARY:In Darmstadt leben die Künste
DESCRIPTION:Mit allen Sinnen das UNESCO-Welterbe Mathildenhöhe erleben\nDie Jugendstilperle „Künstlerkolonie Mathildenhöhe“ gehört zum schönsten, was Darmstadt zu bieten hat. Dieser Meinung hat sich die UNESCO angeschlossen und das Ensemble aus dem frühen 20. Jahrhundert 2021 zum Welterbe erklärt.\nAchtung!!! \nDer Treffpunkt hat sich geändert. \nNeuer Treffpunkt: Darmstadt, Olbrichweg 13a, Nordeingang des Museums Künstlerkolonie. Frau Hoffmann erwartet uns dort ab 16.15 Uhr.\nUnser Jour fixe im Oktober widmet sich dem prachtvollen Gesamtkunstwerk.\nEs ist uns gelungen, eine exquisite Kennerin der Künstlerkolonie für die Führung zu gewinnen: Renate Charlotte Hoffmann, Kunsthistorikerin und Autorin des Buches „Welterbe Mathildenhöhe Darmstadt“, nimmt sich auf unsere Bitte hin drei Stunden Zeit für uns. Nach der Führung wird sie im stylischen Café-Restaurant „Mathildenhöhe“ mit uns speisen und uns mit sinnreichen Anekdoten versorgen.\nWas wir jetzt schon verraten:\nDie Mathildenhöhe war in früheren Jahrhunderten ein Weinberg, später ein Lustgarten für die feine Gesellschaft vor den Toren der Stadt. Der letzte Regent des Großherzogtums Hessen, Ernst Ludwig, ein musisch begabter Mann, griff im Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert den Zeitgeist auf und begründete den inzwischen weltberühmten Darmstädter Jugendstil. Namhafte Künstler, die er in sein Reich holte, verschrieben sich mit ihm der Idee, Kunst und Alltag zu verbinden. Alles sollte schön gestaltet sein, vom Wohnhaus bis zum Essbesteck. Eng damit verbunden war die sogenannte „Lebensreformbewegung“, die ihren Ausdruck in Naturschwärmerei und freizügiger Lebensgestaltung fand. Ernst Ludwig inszenierte komplett drei große Jugendstilausstellungen auf der Mathildenhöhe, 1901, 1904 und 1908, die vierte Ausstellung von 1914 musste wegen des Kriegsausbruchs vorzeitig beendet werden.\nMarkanter Blickfang\ndes Jugendstilensembles ist der Hochzeitsturm, Darmstadts Wahrzeichen. Ausstellungshallen, Atelierhaus, Platanenhain, Lilienbecken, Schwanentempel und prächtige Villen befinden sich in seiner Umgebung. Mittendrin außerdem die russische Kapelle, kein Fremdkörper, sondern ein eindrucksvolles Bindeglied zwischen den Fürstenhäusern in Darmstadt und St. Petersburg: Russlands letzte Zarin, Alexandra, war eine Schwester von Großherzog Ernst Ludwig.\nZur Organisation:\nDie Führung beginnt um 16.30 Uhr. Wir treffen uns mit Renate Charlotte Hoffmann um 16.15 Uhr am Nordeingang des Museums Künstlerkolonie, Olbrichweg 13a. Parkmöglichkeiten gibt es im Alice-Hospital, Dieburger Straße 31, Zufahrt über die Dieburger Straße. Kosten für die Führung 10 Euro, Eintritt Hochzeitsturm 2,50 Euro, jeweils pro Person.\nEin facettenreicher Abend ist garantiert. Wir freuen uns über zahlreiche Anmeldungen – gerne auch mit Gästen.\nText: Claudia Ehry\nFotos: Institut Mathildenhoehe & Gregor Schuster\nWeitere Informationen zum Welterbe:\nhttps://www.mathildenhoehe.de/\nVideo 30 Minuten Museums-Check:\nMit Matthias Matschke auf der Mathildenhöhe Darmstadt – hier anschauen\n\n © Foto Institut Marhildenhöhe\nKontaktdaten:\nSekretariat Skål-Frankfurt\nClaudia Ehry\nAlkmaarstr. 31\n64297 Darmstadt\nTel.: +49 (0)175 2497256\nEmail: sekretariat@skal-frankfurt.de\n
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